GV 2001

Weltgruppe Möhlin

[ Zeitungsbericht ]

2. GV der Dritte Welt-Gruppe Möhlin

Die Mitglieder des Vereins Dritte Welt-Gruppe Möhlin konnten an ihrer GV vom 26.1.2001 auf ein erfolgreiches Jahr zurückschauen.

 

sk. Die Gruppe wird dieses Jahr 25-jährig. Im 1976 von Mitgliedern der röm. katholischen Kirche gegründet, besteht sie seit zwei Jahren als Verein. 

 

Jahresrückblick

 

Der Präsident Stefan Schwarz erinnerte an die öffentlichen Anlässe im Jahr 2000. Sie wurden, wie in den vergangenen vier Jahren, gemeinsam mit der Brot für alle-Gruppe durchgeführt: Oekumenische Gottes-dienste in der Fastenzeit und vor der Adventszeit, Informationsabend Afrika über das Spital Manyemen, Kamerun, mit Corinne Rüber sowie das Augenspital im Tschad durch Stefan Schwarz, Dekanatstreffen Oekumene, Mission und Entwicklung der ref. Kirchen, Spaghettata anfangs Juli (Erlös zugunsten eines Altersheimes in Kolumbien), Gottesdienst mit dem Thema "spirituelle Bräuche in Bolivien" mit Catherine Goumoëns Pfister z.Zt. im Frauenhaus in Cocha-bamba, die 7. Fiesta Latina mit zwei Volkstanzgrup-pen und einer Salsa-Tanzlehrerin, und schliesslich das Advents-Essen für Mitglieder und Gäste, zubereitet von Manuela Eiermann und Gruppenmitgliedern.

 

Der Kassier Karl Eiermann konnte dank den Mitglie-derbeiträgen, grosszügigen Spenden und der Gratis-arbeit der Gruppe und Helfern ein sehr erfreuliches Rechnungsergebnis bekanntgeben. Die Revisoren lobten die exakt und vorbildlich geführte Rechnung.

Mit viel Applaus dankten ihm die Teilnehmer für seine Arbeit.

 

Demissionen

 

Ein herber Vermouthstropfen dämpfte die Stimmung, als Karl und Manuela Eiermann schweren Herzens mitteilten, dass Sie wegen zunehmender Belastung im Beruf ihre aktive Tätigkeit in der Gruppe aufgeben müssen, sowohl Karl als Kassier, als auch Manuela als kompetente Köchin. Karl hat während ca. sechs  Jahren nicht nur als Kassier, sondern auch als ideenreicher Mitorganisator, die Entwicklung der Dritte Welt-Arbeit in Möhlin ganz massgeblich

 

gefördert. Das Gleiche gilt für Manuela. Sie hat während acht Jahren mit Liebe und Phantasie die Menüs für die kath. Kirchgemeindeversammlung, für das festliche Adventsessen und verschiedene andere Anlässe zusammengestellt, das Rohmaterial einge-kauft und in arbeitsaufwändigen Einsätzen im PZ Schallen die Besucher verwöhnt.

 

Die Gruppe hat ihr Aktivitätenprogramm für 2001 dem reduzierten Personalbestand vorerst angepasst. 

Die Spaghettata und die Fiesta Latina sind davon nicht betroffen, denn das bewährte Team Gissell Schwarz und Maria Angeles Nardella wird Sie wie gewohnt mit ihrem reichhaltigen Buffet empfangen.

Selbstverständlich vertraut die Gruppe darauf, neue HelferInnen begrüssen zu dürfen. Schön wäre ein Zuzug an Freiwilligen aus allen drei Kirchen, so wie auch alle, gleich welcher Religion oder Kirche sie angehören, zu den Anlässen immer herzlich willkommen sind.

 

Projekte 2001

 

Das Budget sowie die Projekte, welche im 2001 Beiträge erhalten sollen (Stefan zeigte die Aufstellung von seinem Laptop aus auf der Leinwand), wurden von der Versammlung diskutiert und genehmigt. Es sind dies: Tschad: Augenspital und Sonderschule, Peru: Divina Providencia, Ecuador: Patenschaften und diverses, sowie ein Betrag für diverse kleinere Projekte an verschiedenen Orten. Neu wird dem Frauenhaus in Cochabamba, Bolivien, ein Beitrag, aufgeteilt auf drei Jahre, zugesprochen.

Im 2001 wird der Verein insgesamt Fr. 31'000.-- an Projekte spenden.

 

Nach dem geschäftlichen Teil stärkte uns Manuela mit einer wunderbaren Gerstensuppe, Wienerli und selbstgebackenem Brot. Wir waren gespannt auf den Film von Josef Stöckli über Bolivien "Armut im Paradies", den Pfr. Werner Baumann uns empfohlen und für die Interessierten in Möhlin besorgt hat. Wir waren vom ersten Teil sehr beeindruckt und sind neugierig auf den zweiten. Bolivien ist ein wunder-schönes Land und die Menschen im Film verstehen es, mit viel Geschick und harter Arbeit zu überleben.

 

Weitere Informationen erhalten auf home page: www.Weltgruppe Möhlin.ch

 
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Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte:

Artikel 1
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

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Updated: 20 Dez 2009