Eigentlich
handelt es sich nicht um ein Projekt, sondern um mehrere sich ergänzende
Teilprojekte: In dem wüstenartigen, von Staub und Sand
geprägten Vorort Manchay, welcher nur wenige Kilometer von der zum Teil luxuriösen Stadt
Lima entfernt ist, steht das Hauptgebäude der "Divina Providencia".
Hier erhalten die an Tuberkulose erkrankten Bewohner der
rasch wachsenden Gemeinde (bereits über 60'000) die notwendige Unterstützung und
Pflege.
Die ausschliesslich einheimischen Ärzte, Pfleger, Administratoren, Küche und Helfer
legen sehr grossen Wert auf absolute Sauberkeit und Disziplin bei ihren
Arbeiten. Die TB
Patienten erhalten im Zentrum ein warmes Mittagessen und wöchentlich eine
Notration, bestehend aus Reis, Milchpulver, getrockneten
Bohnen, Mehl, Käse
und l.
Ein wichtiger Schwerpunkt bildet die richtige Ernährung der
Kinder. In 27 Comedores bekommen jeweils 80 bis 100 Kinder ein Frühstück
(Milch und Brot) , sowie ein komplettes Mittagessen. Zubereitet wird das Essen durch eine
Koordinatorin aus dem Quartier, sowie im Turnus drei Mütter der Kinder. In den Vororten
von Lima ist die Tuberkulose nach wie vor weit verbreitet - dank der Hilfe aus der Schweiz
kann das Team in Manchay vielen der betroffenen helfen.
Das Projekt wurde im Januar 1999 durch Stefan Schwarz besucht.
Photo: Weltgruppe Möhlin, 1999
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Projektbegleiter in
Weltgruppe Möhlin: Stefan Schwarz
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Das
Projekt wurde von der Weltgruppe über mehrere Jahre mit total CHF
85'000 unterstützt.
Die Hilfe vor Ort ist mittlerweilen durch lokale Kräfte etabliert
und weitgehend selbsttragend. |