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Tanzania – AIDS-Waisen und Gesundheitsförderung
In
Itete
Über die letzten drei Jahre ist aus einem
Engagement, welches vor einigen Jahren von Franziskanern in Itete
begonnen worden war, ein Projekt entstanden, welches heute durch
verschiedene lokale Partner getragen wird mit dem Zweck, die
Bevölkerung bei der Bewältigung der AIDS-Epidemie zu unterstützen.
Die Selbsthilfegruppe arbeitet in enger
Zusammenarbeit mit den Lehrern hauptsächlich bei der Aufklärung und
der Beratung, um über die Gefahren der Ansteckung mit dem HIV-Virus
aufzuklären und die Diskriminierung von AIDS-Waisen an der Schule zu
vermeiden.
Eine Vereinigung von AIDS-Betroffenen leistet
Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit, unterstützt durch SolidarMed.
Frauen erhalten Hilfe, damit sie nicht gezwungen sind, durch
Prostitution ihren Unterhalt zu verdienen.
Eine Partnerschaft von SolidarMed mit kirchlichen und
staatlichen Gesundheitsposten in der Gegend hilft bei der Vermeidung von
HIV-Übertragung. Durch die Verteilung von Medikamenten werden die
Folgen von Infektionen bei AIDS-Patienten gelindert. Auch verteilt
SolidarMed über diese Gesundheitsposten Material für die Hauspflege
von z. Zt. 26 AIDS-Kranken.
Die Franziskanerkongregation unterstützt inzwischen
145 AIDS-Waisen, die z. T. in Familien, z. T. im Waisenhaus auf dem
Gelände der Kongregation leben. Im Jahr 2005 soll das Waisenhaus
erweitert werden, so dass neu auch Mädchen aufgenommen werden können.
Dank Unterstützung durch den Bund können in Zukunft
auch die antiretrovirale Kombinationstherapie für AIDS-Kranke und
freiwillige HIV-Tests angeboten werden.
Detaillierte Informationen zum Projekt auf der Webseite von
Solidarmed
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Projektbegleiter in Weltgruppe Möhlin:
Christa Heusser
Kontakt aus Projekt: Chika Uzor;
SolidarMed,
CH
Chika Uzor |
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