Besuch im Kolpingwerk der Tschechischen Republik in
Žďár nad Sázavou
Auf der Rückreise vom viertägigen Besuch (14. – 18.
Juni) der Möhliner Partnergemeinde Ráckeve (Ungarn) besuchten zwei
Mitglieder der Weltgruppe Möhlin, Christa Heusser und Andreas Burckhardt, am
19. Juni das Zentrum einer
von der Weltgruppe seit ca. fünf Jahren unterstützten Institution,
dem Kolpingwerk der Tschechischen Republik in Žďár nad Sázavou in der
sogenannten „Visočina“, dem Hochplateau im böhmisch-mährischen Grenzgebiet .
In Žďár wurden sie freundlich empfangen von Michael
Kubík und seinem Team, und sie durften ihm die 7500 tschechischen Kronen
(500 Franken) überreichen, welche die Generalversammlung der Weltgruppe auch
dieses Jahr für die kirchliche Jugendarbeit in Tschechien budgetiert hatte.
Anschliessend nahm sich Michael Kubík die Zeit, den
beiden Schweizer Gästen ausser dem Kolpingzentrum die beiden wichtigsten
Sehenswürdigkeiten der Stadt zu zeigen, nämlich das Kinsky-Museum in den
Gebäulichkeiten des ehemaligen Zisterzienserklosters. Leider war die
wunderschöne Klosterkirche gerade im Umbau und konnte nicht besichtigt
werden. Die Führung durch das Museum und der geschichtsträchtigen Gebäude
lohnte sich aber auf jeden Fall!
Noch
bedeutender ist die Wallfahrtkirche auf der „Zelena Hora“, dem „Grünen
Berg“, die zum UNESCO-Weltkultur-Erbe gehört. Leider kann man die Kirche nur
im Rahmen einer Führung besichtigen, und da die Wartezeit bis zur nächsten
Führung zu lange gedauert hätte, reichte es nur zur Aussenbesichtigung.
Dessen Architekt Jan Santini war ein in Böhmen lebender Nachfahre
italienischer Einwanderer.
Beim anschliessenden Mittagessen mit Michael Kubík
erfuhren die Schweizer Gäste viel Interessantes, nicht nur über ihn und
seine Familie, sondern auch über das Kolpingwerk in der Tschechischen
Republik.