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Lesotho 2009
Arbeitslosigkeit, Elend und Gewaltbereitschaft nehmen in Lesotho stetig zu.
50 Prozent der Bevölkerung gelten nach Definition der Regierung als arm. Das
heisst, dass ihr Einkommen pro Familienmitglied unter 13 Schweizer Franken
pro Monat liegt. Jedes Jahr kommen 40’000 junge Leute ins Erwerbsalter, ohne
Aussicht auf eine Arbeit. Die Kaufkraft der Bevölkerung hat in den
vergangenen Jahren zum Teil dramatische Einbussen erlitten. Dies schlägt
auch auf die Gesundheitsversorgung durch: Viele Familien können das Geld
nicht mehr aufbringen, um sich bei Unfall oder Krankheit korrekt behandeln
zu lassen.
Hier der Dankesbrief von SolidarMed vom 10. November 2009 :
...vielen Dank für den namhaften Unterstützungsbeitrag von Franken 2000.-
für das Seboche Hospital in Lesotho, der am 5. November 2009 auf unserem
Postkonto eingegangen ist. Wir freuen uns sehr über diese grosszügige Spende
und möchten Ihnen ganz herzlich dafür danken.
Den Betrag haben wir, wie gewünscht, für das Bergspital Seboche verbucht,
das für ein Einzugsgebiet von rund 210 Dörfern mit 55'000 Menschen zuständig
ist. Die Ausbreitung von HIV/Aids stellt enorme Herausforderungen an das
Gesundheitssystem und vor allem an das Gesundheitspersonal, das für die
betroffenen Menschen zuständig ist. Ein SolidarMed-Arzt unterstützt das
Spital mittels Supervisionen und Ausbildung des medizinischen Personals, um
eine gute klinische Versorgung der Kranken zu sichern. Daneben stärkt
SolidarMed gezielt die Arbeit der medizinischen Aussenteams, die sich dank
entsprechender Ausbildung und zur Verfügung gestellten Fahrzeugen um die
bäuerliche Bergbevölkerung in den abgelegenen Dörfern kümmern.
Nochmals ganz herzlichen Dank für Ihren Beitrag an eine bessere
Gesundheitsversorgung der Menschen in Butha Buthe.
Freundlich grüsst
SolidarMed – Joel Meir – Geschäftsleiter
Die Weltgruppe Möhlin hat dieses Projekt im Jahr 2009 mit Fr. 2000.--
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Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte:
Artikel 1
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit
Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit
begegnen.
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